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SC Paderborn – Fortuna Düsseldorf 1:1

Dienstag, 19. Januar 2010

Was machen Düsseldorfer an einem kalten Januarfreitag so gegen 18 Uhr am liebsten? Richtig, sie sind in Paderborn, um ihre Liebste zu sehen. Da der einigermaßen klar denkende Mensch aber wenig Lust hat, für eines der näheren Spiele Urlaub zu nehmen oder blau zu machen, sondern sich diese Tage für die weiter entfernten Kicks aufhebt, kamen die meisten mit dem Auto. Kilometerlange Staus im kompletten Ruhrgebiet, Chaos an den Eingängen und ätzendes Gedränge an den Treppen waren das Ergebnis der brillianten Terminierung unserer Freunde von Sky, DSF und DFL.

Dass das so genannte Stadion dazu auch noch aussieht, wie ein hässliches Nachkriegs-Einkaufszentrum, setzte dem Ganzen dann die Krone auf. Und da sind der Stadionsprecher, die elenden Ansagen, die Werbefilme und das Niveau der heimischen „Fanszene“ mit ihren genormten Zaunfahnen noch nicht mal mit eingerechnet.

Im Gästeblock stresste der Ordnungsdienst wegen freier Treppen und nicht erlaubter Zaunfahnen, der halbe Block war besoffen und die Mannschaft befand sich noch im Winterschlaf. Logisch ging Paderborn nach 30 Minuten in Führung, was der abscheuliche Ex-Wuppertaler Mahir Saglik direkt vor unserer Kurve feierte.

So plätscherten Stimmung und Spiel eher langweilig dahin, ehe die komplette Szenerie durch einen Böller wachgerüttelt wurde, was in den Tagen nach dem Spiel die handgestoppt 762. Pyro-Diskussion entfachte. So ein Teil in die Nähe oder sogar auf die eigenen Spieler zu werfen, ist allerdings wirklich an Dämlichkeit kaum noch zu überbieten. Darüber hinaus war die Aktion im Hinblick auf den Kampf für eine Entkriminalisierung von Pyrotechnik natürlich Gold wert. Danke dafür.

Unser wirklicher Dank ging im Laufe der zweiten Hälfte an die Mannschaft, die irgendwann auch mal aufwachte und langsam, aber sicher zeigte, warum wir so weit oben in der Tabelle stehen. Harnik köpfte lässig ein und ließ uns sogar von drei Punkten träumen. Die widerlichge Lethargie im Gästeblock hatte aber nicht mehr als einen Punkt verdient. So blieb es beim 1:1. Pro 18 Uhr!

FC Hansa Rostock – Fortuna Düsseldorf 2:1

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Mit zwei Bussen ging es für uns zum Hinrundenabschluss nach Rostock, wo wir uns mit rund 1200 weiteren Düsseldorfern über die atemberaubende Technik der Rasenheizung im Ostseestadion wundern durften: Die Linien waren frei, der Rest war weiss [sic!] und schnell verwandelte sich die Spielfläche nach Anpfiff in eine Rutschbahn. Das war nichts für unsere Mannschaft, die kaum etwas hinbekam und am Ende dumm 1:2 verlor.

Auf der Tribüne machten wir uns mit rund 300 Sangeswilligen im rechten Bereich der Kurve breit und zogen trotz schmerzhafter Kälte und der nicht unbedingt erwärmenden Leistung unserer Jungs auf dem Geläuf unser Programm durch. Ganz so böse waren wir am Ende des Jahres dann aber doch nicht über die unnötige Niederlage. Ein Blick auf die Tabelle wusste zu trösten…

Kurvenkalender 2010 jetzt auch online

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Der ausverkaufte Kurvenkalender 2010 ist nun auch online erhältlich. Jeden Monat kommt ein neues Kalenderblatt  für das Fortuna-Jahr 2010 online, nutzbar z.B. als Hintergrundbild (”Wallpaper”). Links siehe Rubrik “Download”.

Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiß Oberhausen 2:0

Montag, 14. Dezember 2009

Mit dem Gefühl, gerade erst aufgestiegen zu sein, stand auch schon das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen RWO auf dem Kalender und ungläubig starren wir auch nach Sonntag immer wieder auf die Tabelle und unseren Verein auf dem dritten Platz.

Dieser optische Hochgenuss ist den Patzern der Konkurrenz und dem sehr soliden 2:0-Sieg unserer Fortuna gegen Oberhausen zu verdanken. Die Mannschaft auf dem Platz machte also ihre Arbeit ohne Probleme, während in der Kurve sicherlich noch mehr drin gewesen wäre. Zum Abschluss der Hinrunde gab es von uns zum Intro das gewöhnliche Spektakel aus Fahnen und Doppelhaltern, sowie den Rest an Wurfrollen zu bestaunen. Die zweite Hälfte wurde mit einem Transpi zum Thema Repression eingeleitet, welches sowohl Aufmacher des Ultra Infos, als auch des Alerta-Action-Days war. Das Motto an diesem Tage hieß „Your repression will never kill our passion“.

Der Marsch überzeugte dieses Mal mit einer stabilen Beteiligung von rund 250 Leuten. Dafür gibt es ein dickes Lob, auch wenn die Grenze nach oben noch lange nicht erreicht ist bei rund dem fünffachen an Dauerkartenbesitzern für unsere Kurve.

Rot-Weiße-Hilfe

Sonntag, 13. Dezember 2009

Logo Rot-Weisse-Hilfe

Seit kurzem gibt es auch in Düsseldorf einen Fanrechtefonds, die Rot-Weiße-Hilfe. Die Rot-Weiße-Hilfe basiert auf dem relativ einfachen Prinzip der Kurvensolidarität innerhalb der Fanszene von Fortuna Düsseldorf. Die Rot-Weiße-Hilfe ist eine Rechtshilfe von Fußballfans für Fußballfans, die heutzutage durch größtenteils willkürliche Repression und Kriminalisierung, in und außerhalb der Stadien, Unterstützung benötigen.

Es werden eine umfassende Rechtsberatung, Prozessbegleitungen und finanzielle Unterstützung (Zuschüsse zu Anwaltskosten, Gerichtskosten, Geldstrafen) angeboten. Wenn du Ärger mit der Polizei bzw. der Justiz hast, kannst du dich an die Rot-Weiße-Hilfe wenden. Ob und in welcher Höhe deine Unterstützung (falls dir Kosten durch ein Verfahren entstehen) sein wird, entscheidet die Arbeitsgruppe „Rechtshilfe“.

Weitere Informationen findet ihr unter dem Button „Rot-Weiße-Hilfe“ rechts unten auf dieser Seite. Bei Fragen könnt ihr euch an den Fanstand vor Block 42, das Fanprojekt oder an den Mail Kontakt der Rot-Weißen-Hilfe wenden (rwh block42.de).

Spenden sind natürlich jederzeit willkommen und absolut notwendig!

Die wichtigste Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung durch die Rot-Weiße-Hilfe ist, dass Geld zur Verfügung steht mit dem geholfen werden kann: Das Projekt Rot-Weiße-Hilfe lebt also nur von den geleisteten Spenden und Beiträgen der Fortuna-Fanszene.

Solidarität ist unsere Waffe!
Gemeinsam für Fanrechte und eine selbstbestimmte Kurve!
Für eine starke Rot-Weiße-Hilfe!

 

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